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    The Lawrence Arms – Metropole

    Heulsusenpunkrock aus den Staaten. Weichgespülter Allerweltsrock, so spannend wie ein Karbonitschlaf. Zwischendurch wird, weil man ja von sich behauptet, Punkrock zu sein, auch mal geschrien – nur um wieder von Kopfstimmen-Nervgesang übertönt zu werden. Genau das richtige für geschminkte aufgetakelte junge Ladys auf ihrem ersten Konzert, wo sie dann schmachtend in der ersten Reihe den Sänger anhimmeln. Sucht euch nen Job, ey.

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    Pascow – Diene der Party

    Noch eine von diesen Bands, die meinen, mit verklausulierten Texten könne man einen Krieg gewinnen. Satz für Satz muss man sich durch dieses Machwerk quälen, an fassbaren Aussagen bleibt am Ende nichts. Weil man ja ach-so-Student ist, werden noch ein paar englische Sätze eingestreut und wegen der Bildung ein paar andere Bands zitiert, dazu klingt die Produktion so fett wie möglich und das Resultat so dünn wie das Papier auf dem die Texte gedruckt sind. Keine neuen Erkenntnisse auch in der Musik, alles nach Schema F und so langweilig wie das diesjährige Winterwetter. Ab in die Tonne damit.

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    Kmpfsprt – Jugend mutiert

    Glaubt man der „Fachpresse“, ist das hier das neue Ding am deutschen Punkrockhimmel. Mal sehen. Man bedient sich an Bands wie Muff Potter und Turbostaat, packt noch ein wenig breitbeinigen Rock dazu, der Gesang möglichst gepresst aber dafür so viele schmissige Background-Gesänge wie möglich. Ich sach mal so: Das klang schon Scheiße, als es die unzähligen Schülerbands zuvor versucht haben. Einziger Grund, warum dieses Album Aufmerksamkeit bekommt: Ne dicke Medienmeute dahinter. Bitte wieder ab in die Versenkung. Zudem ist der Name einfach nur beschissen.

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    Against Me! – Transgender Dysphoria Blues

    Ein neues Album der neuen Against Me! mit der neuen Laura Jane Grace, na das kann ja was werden. Keine Wut, keine Verzweiflung, wie üblich geht’s darum wie alleine man doch mit dem Trinkerdasein und dem Leben an sich ist, neuerdings halt ergänzt um die Transgender-Thematik. Musik ähnlich mitreißend wie auf der Vorgängerplatte – nämlich  gar nicht. Wie kann eine ganze Platte so ein Schuss in den Ofen sein? Against Me! fällt halt nichts mehr ein. Qualitativ auf dem Niveau einer B-Seiten-Compilation, mehr ist das nicht.

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    Hass – Kacktus

     Ach, HASS gibt es auch wieder. War ja klar, dass die Abschiedstour damals nur ’ne Farce war, sobald das schnöde Geld wartet kann wohl keiner nein sagen. Schon gar nicht, wenn das Nachfolgeprojekt „Down by the Köttelbecke“ genau so wenig Aufmerksamkeit bekommt, wie es bei dem Namen verdient hat. Das neue Album ist dann auch an Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. Texte so originell wie der Plattentitel, dazu Gitarren die jede Green-Day-Coverband besser hätte einspielen können. Volksfest-Punkmusik von alten Männern, da wundert es nicht weiter, dass der Produzent auch vorher mit SPORTFREUNDE STILLER gearbeitet hat. Kaum ein Thema, über das man als Punkband halt so singen muss, wird ausgelassen, als ob…